Mit ‘Familie’ getaggte Artikel

Casino Royale

Freitag, 7. September 2012

DSC_9192Wir waren am Wochenende Iffezheim auf der Pferderennbahn und in Baden-Baden im Casino. Ein paar Fotos beim Pferderennen findet ihr hier. Im Casino durfte man leider die majestätischen Räume nicht fotografieren.

Bei den Pferdewetten haben wir ein paar Euro verzockt und abends beim Roulett versucht das Geld wieder einzuspielen. Was natürlich nicht geklappt hat. Aber es hat Spaß gemacht und war mal eine interessante Erfahrung. Zwar konnte ich am Anfang meinen Einsatz um über 40% durch eine Verdopplungsstrategie1 steigern, aber am Ende musste ich mit ein paar Euro weniger das Etablissement verlassen. Die Bank gewinnt halt doch immer, denn die Gewinnerwartung beträgt 2,7% bzw. beim Setzen ausschließlich auf einfache Gewinnchancen (rot/schwarz, 1-18/19-36 oder gerade/ungerade) 1,35%. Aber eben Minus.
Interessant fand ich die Anzeigetafel an jedem Tisch, auf der jeweils die letzten paar gefallenen Zahlen aufgelistet wurden. Das erweckt den Anschein, dass man ein System erkennen könne, also die nächste Zahl von den vorherigen abhängen würde und entsprechend setzen muss. Das ist natürlich nicht so, denn weder die Kugel noch der Roulettekessel haben ein Gedächtnis und bei jedem Spiel ist die Wahrscheinlichkeit für jede Zahl gleich.

Unser Gehirn ist eben nicht für die Berechnung von Wahrscheinlichkeiten ausgelegt.
Ein kleines Beispiel ist das „Monty-Hall-Dilemma„: Dabei geht es um die Frage, ob es bei der Quiz-Show „Geh auf’s Ganze“ sinnvoll ist das gewählte Tor zu wechseln oder nicht.
Die (etwas vereinfachten und abgewandelten) Spielregeln:

  • Dem Kandidaten werden drei verschlossene Tore gezeigt.
  • Hinter einem Tor ist der Gewinn, hinter den beiden anderen befindet sich jeweils eine Niete.
    Gewinn und Nieten sind vor der Show zufällig auf die Tore verteilt worden.
  • Der Kandidat gewählt ein Tor aus, das zunächst geschlossen bleibt.
  • Der Showmaster kennt die Position von Gewinn und Nieten und muss nun eines der beiden Tore öffnen hinter dem eine Niete ist.
  • Nun hat der Kandidat die Wahl, ob er bei seiner ersten Wahl bleibt oder zum letzten verbliebenen Tor wechseln möchten.

Ist es sinnvoll seine Wahl zu ändern da die Wahrscheinlichkeit augenscheinlich 50:50 ist oder sollte man seine Wahl unbedingt überdenken, um seine Gewinnchancen zu erhöhen?

  1. Auch Martingale-System genannt: Mit Minimaleinsatz auf einem 50:50 Feld anfangen und bei Verlust den Einsatz verdoppeln. Leider stößt man bei diesem System bei den meisten Spielbanken schnell an die Grenze des maximal erlaubten Einsatzes. Hier z.B. 1400 €. Was bedeutet, dass man selbst mit relativ viel Geld zum Setzen bei 10 verlorenen Spielen2 alles Geld verspielt hat ohne eine Chance es auf diesem Wege zurück zu holen. Und es kann nach der Wahrscheinlichkeit eben dann doch mal vorkommen, dass 10 mal hintereinander z.B. rot kommt.
  2. Mindesteinsatz war 2 €. Beim 11. Spiel müsste man schon 211 also 2048 € setzen, was nicht erlaubt ist.

Pfingstwochenende

Sonntag, 27. Mai 2012

Dieses Wochenende hat Sonja ihren Geburtstag mit einer „Prinzessinen Cupcake Party“ gefeiert. Zu unserer Überraschung und Freude kamen auch Schwester Karin und Schwägerin Celina schon am Samstag Mittag. Und damit ich nicht ganz alleine zu Hause sitzen muss, kam auch mein Brüderlein mit.
Nach kurzem Altstadtbummel und dem Auffüllen der Senfvorräte im Düsseldorfer Senfladen, aßen wir zusammen auf der Bolker Straße zu Abend.


Als Großstädter ist man ja sehr verwöhnt mit den Ladenöffnungszeiten und so wollte ich am Sonntag Morgen für unsere Übernachtungsgäste frische Brötchen holen. Aber alle Bäckerfilialen waren geschlossen! Gut, dass Tankstellen heutzutage kleine Supermärkte sind und aufgebackene Brötchen verkaufen. Anscheinend wurde nicht nur ich vom Pfingstsonntag überrascht, denn die Verkäuferin hinter der Zapfsäule Theke telefonierte aufgeregt mit dem Anrufbeantworter ihres Chefs: „Chef, hier ist die Hölle los und ich erreiche niemanden! Schicken sie bitte irgend jemanden!“ Wäre sie etwas überfordert weiter drei Bleche Rohlinge in den Ofen schob.

Cubcake PartyNachmittags feierte Sonja mit ihren Freundinnen ihren Geburtstag nach. Es war wohl ein typischer Frauenkaffeekranz mit viel Spaß, Gegacker und Küchlein. Karin hat ein paar Fotos gemacht.
Raphael und ich schauten derweil im UCI iSense MiB 3 in 3D. Ein ganz netter Popcornfilm.

Abends waren wir noch zusammen am Unterbacher See spazieren.


Pfingstmontag musste unser Besuch sich wieder früh auf die lange Reise nach Stuttgart bzw. München machen.
Es war ein sehr schönes Wochenende.

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Mittwoch, 23. Mai 2012

Sonja, Tobias und PollyAm verlängerten Christi-Himmelfahrt Wochenende waren wir zur Taufe unseres zweiten Patenkindes Polly im friesischem Ditzum. Wir sind schon am Freitag angereist und hatten ein nettes Fremdenzimmer gebucht.
Nach einem kleinen Spaziergang durch den kleinen Ort, zum Hafen und ein paar Schritte am Deich entlang, aß Sonja im „Alten Haus am Siel“ lecker und üppig zu Abend.
Am Samstag Morgen trafen wir uns mit der gesammten Kammerer Familie inklusive der Großeltern zu einem kleinen Bootsausflug. Danach trafen sich alle mit den anderen Gästen im Garten des elterlichen Ferienhauses und Opa Kammerer vollzog die feierliche Taufe. Im Anschluss wurde bis in den späten Abend gefeiert.
Nach einem leckeren Frühstück im Dat Lüttje Café ware wir noch mit den Kindern auf einem Spielplatz und fuhren nach einem Rest-Mittagessen zurück nach Düsseldorf. Es war ein schönes Wochenende.
Ein paar Fotos gibt’s hier.

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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 23. Mai 2012 um 20:27 Uhr erstellt.
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